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Hollywood!

Marilyn Monroe Streetart (C) Martin Döringer

Marilyn Monroe Streetart (C) Martin Döringer

Marilyn Monroe Streetart (C) Martin Döringer

Marilyn Monroe Streetart (C) Martin Döringer

Mit meiner Lieblingssängerin LENE LOVICH nach der historischen Show im K17 Berlin-Friedrichshain

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Lene Lovich, Martin Döringer, K17 (C) Dscheyn Dschungle

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Lene Lovich, Martin Döringer, K17 (C) Dscheyn Dschungle

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Lene Lovich, Martin Döringer, K17 (C) Selfie

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Lene Lovich, Martin Döringer, K17 

 

Meine Lieblings-Sängerin LENE LOVICH mit „Bird Song“

LENE LOVICH 1983 im australischen TV, inc. „Lucky Number“

Der Frühling ist nun offiziell in Berlin angekommen

Savignyplatz Berlin, Frühling 2015 (C) Martin Döringer

Savignyplatz Berlin, Frühling 2015 (C) Martin Döringer

Ostpro-Messe im Velodrom Berlin

Ostpro Messe Berlin Velodrom (C) Martin Döringer

Ostpro Messe Berlin Velodrom (C) Martin Döringer

Die 1991 gegründete Ostpro ist die größte Verkaufs- und Ordermesse (45.000 qm) für Ostprodukte in Deutschland und eine reine Publikumsmesse. Unter dem Motto „Schauen, Kosten, Kaufen“ werden von 120 Ausstellern in Vergessenheit geratene Produkte aus der DDR präsentiert. Seit der ersten Ausgabe schafften es viele Produkte wieder in die Ladenregale. Diesen Freitag bis Sonntag fand die Ostpro wieder statt, Eintritt 2 Euro (Kinder bis 10 Jahre frei). Leckere Ost-Produkte (aus Ost-Berlin, dem Berliner Umland, Thüringen etc.), sowie Kulinarische Spezialitäten aus Tschechien, Polen, Russland und Armenien runden die Verkaufsmesse ab. Etwas verwunderlich fand ich das „Schweizer Bügelwunder“. Die nette Dame klärte mich auf, dass die in der ehemaligen DDR ansässige Firma das Schweizer Produkt seit der Wende vertreibt. Exoten findet man eben überall. Am leckersten fand ich den Bärlauch-Alge-Käse und den Preussenknolle-Fruchtaufstrich (Kartoffel, Apfel- und Zitronensaft, Wasser, Gewürze, Geliermittel: Apfelpektin) und die Suppen von Wela; der Gemüsebouillon ist ohne Zucker (selten zu finden). Betörend der Duft der Sanddorn-Seife aus Schafsmilch. Für Film-Nostalgiker die Kekse mit der Kult-Aschenputtel als Werbeträgerin auf der Verpackung. Niedlich fand ich die Mini-Schoko-Eierlikör-Becher aus Waffel. Das Publikum der Ostpro wird dominiert vom älteren Semester, doch auch für junge Leute ist sie sehr empfehlenswert, um einmal vom Großstadt-Alltags-Stress in eine andere Epoche einzutauchen und alternative Produkte zu entdecken. Meine Ost-Schrippen-Fachverkäuferin warnte mich schon vor, dass es am Sonntag ziemlich überfüllt sein werden würde, aber es hielt sich in überschaubare Grenzen; die Ostpro war sehr gut besucht und findet wieder im Oktober des Jahres im Velodrom Berlin statt (16.-18.10.2015).

Legende Howard Carpendale – Promo seiner 35. CD-VÖ „Das ist unsere Zeit“ mit Autogrammstunde im Berliner Alexa

Street-Art Fotoarchiv Martin Döringer

Kunst-Natur-Erguss am Berliner Rosa-Luxemburg-Platz

(C) Martin Döringer

(C) Martin Döringer

Mysteriöse Fälle und ungeklärte Morde in Berlin

Mord verjährt nicht. Nicht nur deshalb ist es ausgesprochen wichtig, alte ungeklärte Mord-Fälle sowie mysteriöse Verbrechen neu aufzurollen, darüber zu berichten oder bei Aktenzeichen XY auszustrahlen – sondern auch wegen Sühne.

Die deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin Ursula Herwig (†42) wurde im Winter 1977 im Berliner Tiergarten im 50 Zentimeter tiefen Wasser des Landwehrkanals ertrunken aufgefunden. Die Todesumstände wurden bis heute nie genau aufgeklärt. Ursula Herwig war die meist beschäftigste Synchronsprecherin in den 60er und 70er Jahren (u.a. Jane Fonda in „Barbarella“, Billie Whitelaw in „Frenzy“); Später spielte sie im Berliner Kabarett „Die Stachelschweine“. „Die Stachelschweine“ ist ein äußerst gelungener Übergang zum bis heute ungeklärten Mord an Luise Nährlich, der in Berlin sehr viel Aufsehen erregte:

Als Student blieb die Bewerbung des Schauspielers Dieter Hallervorden („Honig im Kopf“, „Nonstop Nonsens“) bei den „Stachelschweinen“ erfolglos, so gründete er 1960 das Kabarett „Die Wühlmäuse“. Sechs Jahre später wurde die Prostituierte Luise Nährlich (†1966) ebenfalls wie auch die Schauspielerin Ursula Herwig tot im Berliner Tiergarten aufgefunden: erwürgt. Dieter Hallervorden galt aufgrund des Fahndungsfotos als Tatverdächtiger dieses Mordes und wurde verhaftet (das Verfahren wurde ein Jahr nach dem Mord eingestellt, Quelle: Tagesspiegel). Quelle Zeit.de über Bild.de: „Hallervorden hatte sich in ein Milieu begeben, in dem man damit rechnen muß, sich schmutzig zu machen.“ Hallervorden verriet in einem Interview der Süddeutschen Zeitung von seinem „Dumme-Jungs-Plan“: vor 56 Jahren wollte er zusammen mit seinem Freund Kurt Eberhard den SED-Chef Walter Ulbricht ermorden. Eine Freundin habe die beiden davon abgebracht.

1966 gab es ein riesen Medienecho über den „Lust-Mord“ an Luise Nährlich (der Mord ereignete sich am 25. Juli 1966 nahe dem Haus der Kulturen der Welt, damals Kongresshalle), der bis heute, zu „DNA-Zeiten“, trotzdem nicht aufgeklärt wurde. Kein Ergebnis. Umso erstaunlicher ist es, dass im weltweiten Internet nicht einmal ein Foto der grausam Ermordeten verlegt wurde.

Schauspielerin Ursula Herwig (†) in „Zahlencode N“ aus der Serie „Das Kriminalmuseum“:

Schauspielerin Ursula Herwig (†) in der Serie „Raumpatrouille“:

Walt Disney’s „Cinderella“ (2015) Sonderausstellung, Berlin Kraftwerk 14. + 15. Feb. 15

Berlin – Die U-Bahn wird bis 28. Februar 2015 zur Promi-Bahn.

Prominente sprechen in den kommenden Wochen die Ansagen für die 29 Stationen der U-Bahn Linie U2. Zwischen Pankow und Ruhleben ertönen beispielsweise die Stimmen von Matthias Schweighöfer (Alexanderplatz), Jan Josef Liefers (Zoologischer Garten), Franziska van Almsick (Eberswalder Straße), Komiker Otto (Sophie-Charlotte-Platz), Marius Müller-Westernhagen (Potsdamer Platz), Anastasia (Stadtmitte) , Frank Zander (Klosterstraße), Didi Hallervorden (Mohrenstraße) oder Schauspielern wie Anna-Maria Mühe (Spittelmarkt). Ab 01.03.2015 sagen die Stationen Bürger an. Wer dem RBB eine interessante, besondere Geschichte entlang der U2 mitteilt (www.radioberlin.de), hat die Chance, eine Ansage zu seinem Lieblingsbahnhof zu sprechen, die dann von vielen Fahrgästen gehört wird.